keine Zeit für mich – 5 einfach Tipps das zu ändern

keine Zeit - die Zeit rinnt mir durch die Finger

„Ich habe gar keine Zeit für mich!“, war die – zugegeben – ernüchternde Erkenntnis eines Sonntagmorgens, nach der Beendigung meiner Zeitplanung für die nächste Woche.

Mit Frau, Kind, Haus und einem 8 Stunden Arbeitstag ( 1,5 Stunden Fahrzeit ) waren die Tagen unter der Woche voll belegt.

Aber auch das Wochenende wurde durch sportliche Aktivitäten meines Sohnes, eines pflegebedürftigen Gartens und meiner sozialen Kontakte auch stark zeitlich frequentiert.

Und trotzdem traf mich diese Erkenntnis ziemlich hart! „Ich habe gar keine Zeit für mich!“

Ich will in diesem Artikel zeigen, wie du es trotzdem schaffen kannst, dir erstens Zeit für dich freizuschaufeln und somit – zweitens – erfolgreich an deinen persönlichen Zielen weiterzuarbeiten.


Falls dich bei diesem Thema nur bestimmte Punkte interessieren - dann klick einfach unten rechts auf anzeigen neben dem Inhaltsverzeichnis. Dort findest du alle Zwischenüberschriften des Artikels. Nimm dir was du brauchst - und ab dafür!


 

Keine Zeit für mich?

 
Wie ist es bei dir? Bist du der Herr deiner Zeit oder lässt du dich eher von anderen zeitlich planen und einspannen?

Als Familienvater ist diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten. Schließlich hat man Verantwortung, die einen zeitlich einfach fordert.

Als Teil bzw. Oberhaupt einer Familie ist man hier zwangsweise fremdbestimmt. Und wenn du hier keine Zeit für dich und deine Bedürfnisse / Wünsche planst, kannst du diese Verantwortung – über kurz oder lang – als Belastung empfindest.

Dabei ist es für dich – als selbstbestimmendes Individuum – um so wichtiger, dass du bewusste Entscheidungen triffst, was du mit deiner Zeit anfangen willst. Wie du deine Zeit für dich selbst verbringen willst. Und das du auch Zeit für dich selbst einplanst. Ein Date mit dir selbst, wenn du so willst.

keine Zeit für mich - einfach mal auf die Uhr achten

Du musst eine bewusste Entscheidung treffen, was du mit deiner Zeit machen willst! Bei mir persönlich ist das z.B. Sport. Ich laufe einfach gerne, als Ausgleich zu meinem Job.

Für Dinge, die dir wichtig sind solltest du immer Zeit einplanen, um einfach wieder ruhig und vor allem ausgeglichen zu sein.

Stell einfach mal eine Liste deiner wichtigsten Sachen zusammen. Du wirst sehen, dass sind mehr als du denkst.

Und etwas gefunden? Gut! Dann einfach weiterlesen!


 

Erinnerst du dich noch an Alice im Wunderland – der Hase? – Ich habe keine Zeit!

Fühlst du dich auch manchmal wie der Hase in Alice im Wunderland? Ich versuche – wirklich – alles pünktlich hinzubekommen. Aber je schneller ich hüpfe, bzw. je mehr ich mich anstrenge, um so schlimmer wird es.

Und das Gefühl keine Zeit zu haben, ebbt auch nicht ab! Es wird eher noch schlimmer, mit jeder neuen Vereinbarung, die du eingehst.

Hast du dich persönlich mal mit deinen Zeitfressern beschäftigt? Hätte das weiße Kaninchen bei Alice im Wunderland auch mal besser gemacht. – 😉 – Ich meine hast du dich mal bewusst mit deinem Alltag auseinander gesetzt. Wo du Zeit sparen kannst, bzw. heute Zeit verschwendest mit der Folge: „Ich habe keine Zeit für mich?“

Okay, hier mal ein Beispiel von mir: Ich bin – genauer gesagt, ich war – Nachrichtenjunkie: 10 Mal am Tag Nachrichten geprüft, Handy kurz raus – Blick drauf geworfen – bei einer Meldung hängen geblieben – und später – Handy wieder aus. Und – ZACK! – jede Menge Zeit weg. Mal wieder!

Was mir geholfen hat? Ich lese kaum noch Nachrichten! Ja, tue ich. Hat drei ganz banale Gründe:

  1. Wann hast du das letzte Mal in den Nachrichten mehr positive als negative Meldungen gehört? Ist doch so? Die Medien, um die entsprechende Auflage zu erreichen, bauschen negative Meldungen einfach unheimlich auf. Logisch, um ihre Auflage zu steigern. Wir Menschen hören paradoxerweise nun mal gerne schlechte Nachrichten? Und diese negativen Meldungen haben mich dann natürlich auch noch jedes mal mental runtergezogen. Das brauche ich nicht mehr!
  2. Der viel wichtiger Grund, warum ich den Konsum an Nachrichten auf ein Minimum reduziert habe: Ich kann nichts daran ändern! Ich meine im Moment ist Mr. Trump die Meldung schlecht hin in der Medienlandschaft. Sobald der amtierende amerikanische Präsident seine politischen Entscheidungen über Twitter verkündet – ohne mit seinem Senat zu besprechen wohlgemerkt – ist schon die nächste Headline bei den größten Nachrichtensendern raus. Und kann ich daran was ändern? Nein! Also warum dann überhaupt konsumieren?
  3. last but not least Grund – habe ich auch das Gefühl, dass durch die Schnellebigkeit des Internets sich viele – wohlgemerkt nicht ALLE – Autoren von Nachrichten gar nicht mehr die Mühe machen – neue bzw. aufregende Themen zu recherchieren. Nein – man schaut einfach beim Nachbarn – ah funktioniert – bringt Auflage – und kaut die Meldung dann in eigenen Worten einfach wieder durch.

Das sind meine Gedanken – die mich veranlasst haben, einfach mal das Handy öfter liegen zu lassen, ohne andauernd Nachrichten zu checken.

keine Zeit - einfach mal nichts tun
 
Oder – ein weiteres klassisches Beispiel für meine persönlichen Zeitfresser – Abends ewig lange noch Facebook und Blogs lesen, zu spät ins Bett und am nächsten Morgen unausgeschlafen in den Tag starten. Geht dir auch so? Habe ich für mich eine geniale Lösung gefunden! Später dazu mehr!

Dann das Thema Effektivität: Wir haben viele Treppen im Haus, die jeden Tag auch viele Mal gelaufen werden müssen. Aber leider auch sehr oft zwei Mal oder – schlicht und einfach – unnötig.

Wäsche runter in den Keller – Waschmittel vergessen! Für mich persönlich auch ein klassischer Zeitverschwender. Ist zwar nicht viel, aber es summiert sich vom Ärger über sich selbst ganz zu schweigen.

Du siehst es gibt im Alltag jede Menge verschiedener Zeitfresser, die es zu lokalisiseren und abzustellen gilt, wenn ich MEHR ZEIT für mich haben möchtest.

Und ja, ich will einfach mehr Zeit für die wichtigen und richtigen Dinge im Leben haben.


 

von keine Zeit – zu mehr Zeit für mich – aber wie?

 
Gute Frage!

Habe ich leider gar keine Ahnung! 😉

Ernst beiseite! Ich glaube, dass mehr Zeit für mich – mehr Zeit für die wichtigen und richtigen Dinge im Leben – bedeutet, die richtige Einstellung – neudeutsch: das richtige Mindset – zu entwicklen. Und dazu ist es einfach unerlässlich zu wissen: WAS DU WILLST.

„? Wie willst du wissen welcher Weg der richtige ist, wenn du das Ziel nicht kennst ?“ Ich weiß – abgedroschen – ABER ES STIMMT DOCH – GOTT VERDAMMT!

Also zuerst einmal Ziele festlegen – und im Anschluss deinen Tag analysieren, welche Prozesse – welche zeitlichen Abläufe – du zeitlich optimieren bzw. danach wegfallen lassen kannst.

Ich muss gestehen, dass ich mir ein Tätigkeitstagebuch angelegt habe, um das zu analysieren. Aber ich habe auch mit einigen Freunden einfach angefangen, Zeitblöcke im Kalender zu definieren, an denen Sie sich um die wichtigen Dingen kümmern. Um ihre Ziele.

keine Ziele? - Ziele finden
 
Bin ich nicht selbst drauf gekommen: die Karrierebibel „Timeboxing: produktiv durch klare Ziele“ war mir da doch – ETWAS – behilflich! 😉

Ich persönlich MUSS die sogenannten timeboxes – sprich fest definierten Zeitblöcke – für genau festgelegte Tätigkeiten – bereits einen Monat im voraus planen. Einfach copy & passt.

Sonst fangen wieder Andere an, mir meinen Terminkalender zu diktieren. Wenn ich aber dann schon Termine habe, wird es schwieriger!

Aber auch hier wieder der Hinweis: die Blöcke, die Prozesse und sonstigen Anpassungen in deinen Abläufen und Routinen; das musst du für dich selbst herausfinden.

Ich kann dir hier nur erzählen, was bei mir funktioniert. DAS muss aber nicht zwangsweise für dich zutreffen. Einziger Hinweis: es muss sich für dich GUT ANFÜHLEN.

Du musst dich damit einfach wohl fühlen. Und das findest du am einfachsten raus durch, ausprobieren, ändern, wieder ausprobieren und irgendwann einfach gut fühlen!


 

richtiges Mindset – richtige Einstellung – Prozesse optimieren –

 

mehr Zeit für mich – hier 5 einfache Tipps

 
Ich habe mal ein paar meiner Erfahrungen zusammengetragen, wie ich es schaffe im Alltag mehr Zeit zu haben. Eigentlich einfach und leicht umsetzbar. Schau Sie dir einfach mal an.

Folge mir einfach durch meinen Tagesablauf:


Ritual Früher aufstehen – mehr Zeit für mich

 

mehr Zeit für mich - morgens früher aufstehen

Ja, was soll ich sagen, bei mir startet der Tag mit Aufstehen! Bei dir auch? Welche Überraschung! 😉 Ich stehe mittlerweile jeden Morgen zwischen 5:15 Uhr und 5:30 Uhr auf – Warum ich mir so einen Quatsch antue, willst du wissen?

In der Vergangenheit habe ich sehr oft festgestellt, dass ich für mich und meine Interessen kaum Zeit habe. Meine Wünsche, Ideen und – zugegebenermassen – nicht immer genialen Einfälle, gehen im Alltag einfach unter!

Ich habe mir lange Zeit darüber Gedanken gemacht. Habe sehr lange versucht das zu ändern. Ich habe mir Blöcke bzw. Termine mit mir selbst im Kalender gepflegt. Habe es aber leider nicht durchgehalten, weil ich mich und meine Wünsche nicht so wichtig nehme.

Ich habe versucht mir am Wochenende Zeit für mich zu nehmen, morgens – direkt nach dem Aufstehen. Und das hat – überraschenderweise – gut funktioniert. Ich sitze morgens vor meinem Laptop und mache etwas für mich während mein Sohn auf seiner Toniebox, meine Freundin Conni und Feuerwehrmann Sam, hört. Funktioniert super und ist ein richtiges Ritual für uns geworden!

Auf jeden Fall, das was ich dann festgestellt habe – wenn ich morgens als Erstes etwas für mich selbst tue? Ich bin viel entspannter, einfach viel ausgeglichener geworden.

Diese innere Ruhe und Ausgeglichenheit, wollte ich auch unter der Woche. Deshalb habe ich versucht auch unter der Woche früher aufzustehen.

Mit meinem normalen Wecker wollte das aber nicht so richtig funktionieren. An manchen Tagen fühlte ich mich morgens erholt und bereit für neue Taten. Tja, und an anderen, als ob mich gerade ein LKW überfahren hätte. Und ja, unabhängig von der ZuBettgeh Zeit.

Nach einiger Recherche habe ich dann den sogenannten Schlafphasenwecker gefunden. Das Prinzip ist so einfach wie genial. Der Wecker zeichnet die ganze Nacht deine Schlafphasen auf. Und so weiß er, in dem Zeitfenster 30 Minunten vor der eingestellten Aufstehzeit genau, wann es am günstigsten ist, dich zu wecken. Hier kann ich nur die App Sleep – Cycle immer wieder empfehlen. Probiere es einfach mal aus. Vielleicht hilft es auch dir – wieder mehr Zeit zu haben!

Sleep Cycle alarm clock
Sleep Cycle alarm clock
Entwickler: Northcube AB
Preis: Kostenlos+
Sleep Cycle alarm clock
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ablenkende Benachrichtigungen ausschalten

Dieser Punkt ist für mich persönlich so wichtig, dass ich gerade beim Schreiben überlege, ihn ganz an den Anfang der Liste zu setzen? Aber eigentlich war die Liste chronologisch nach meinem Tagesablauf geplant!

Gut, dann aber als Zweiten Punkt in meiner Liste, direkt nach dem Aufstehen! Ah, gut, viel besser! 😉 Immer diese kleinen Zwangsneurosen!

keine Störung - mehr Zeit für michOkay, zurück zu Thema!

Benachrichtigung: Treiben mich in den WAHNSINN!

Entweder gerade etwas ganz Wichtiges am Arbeiten – ping und ein kleines Desktopfenster geht irgendwo auf, schwebt rein – was auch immer! Zack komplette Konzentration weg! Super!

Oder mitten in einer Präsentation – ping und ein kleines Desktopfenster geht irgendwo auf, schwebt rein – das macht einen schmalen Fuss! NICHT!

Wichtig an der Stelle ist mir nicht, ob das dich auch nervt. Mir ist es wichtig, dass du dir überlegst, ob du das zulassen willst, dass dich jeder per Mail, Whats App, Messages, SMS oder sogar Anruf einfach bei deiner Arbeit stört.

Du machst die Prioritäten! Du setzt dir selbst Ziele! An diesen Zielen und für diese Ziele wirst – NUR DU – arbeiten. Warum gibst du dem Anliegen eines anderen – und sei es noch so unbedeuten oder maginal – das Recht dich dabei zu stören?

Du selbst solltest über deine Zeit bestimmen. Und du selbst entscheidest wann du E-Mails lesen willst, dein WhatsApp checkst oder Anrufe tätigst. Oder?

Mich hat diese Entscheidung absolut befreit. Diese Freiheit – „Nein jetzt nicht!“ bzw. „ICH HABE KEINE ZEIT!“ – diese Aussagen zu tätigen. PHÄNOMENAL!

NIEMAND sollte dir so wichtig sein – wie DU DIR SELBST – mehr Zeit für mich

Und so einfach und schnell zu realisieren. Stelle einfach alle Benachrichtigungen aus! diese Ruhe diese Stille – dieses KONZENTRIERTE Arbeiten.

Hier die drei häufigsten Möglichkeiten deinen Rechner / deinen Mac / dein Iphone zum Schweigen zu bringen:

Ich Kann es dir nur empfehlen! Probiere es aus! Wenn es nicht funktioniert: die Benachrichtigungen einfach wieder anstellen. Was hast du zu verlieren?


keine Zeit – von wegen – Zeitfresser lokalisieren und elemenieren –

keine Zeit - Freedom Sessions

Ich lege meine To do Liste am Vorabend so zurecht, dass ich morgens gar nicht daran vorbeikomme. Dann – 1 Stunde nach meinem Aufstehen – steht mein Sohn mit verschlafenen Augen und wuseligen Haaren in der Tür.

SO EIN MIST! Die ganze geblockte Zeit einfach mit E-Mails lesen, Surfen und Facebook & Co verplempert

Und ich habe eine Lösung gefunden:

Um diesen Zeitfressern – Facebook & Co – morgens zu eliminieren, habe ich mir die App Freedom angeschafft.

Das Zauberwort lautet „Sessions“. Mittels einer Session werden – auf ALL meinen Geräten – alle Apps ( iPad, iPhone, Macbook ) von 5:15 Uhr – 06:15 Uhr der Internetzugang blockiert.

Und das klappt super! Morgens keine Ablenkungen mehr – nur ich und meine To do Liste. Einfach was ich morgens für mich tun möchte. Life oder besser Timesafer! 😉
 

freedom-Zeitfresser eliminieren

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Einmal am Tag deinen einen Eingangskorb leeren

Beim Thema „keine Zeit für mich“ ist einer meiner größten Gegenspieler – DAS SUCHEN meiner wichtigen Sachen. Das ist mein größter Zeitfresser!

  1. Hier mal meine ganzen verschiedenen Eingangskörbe, die ich in den zurückliegenden Jahren so aufwendig zusammengetragen habe:
    • mein E-Mail Eingang
    • dann der Stapel Papiere auf deinem Schreibtisch ( Ah! mein Schreibtisch ist grau? Wusste ich gar nicht! )
    • private Punkte
    • berufliche Punkte
    • und nicht zu vergessen, die verschiedenen tollen bunten Apps, die man für die Aufgaben nutzen kann nach aktuellen Punkten und Aufgaben zu durchsuchen.Diese Suche frustriert doch, oder? Ich meine – zuerst einmal alles durchsuchen. Und dann ist die Gefahr einfach groß, dass man einen dieser Eingangskörbe vergisst.Daher habe ich mir angewöhnt, alles in Evernote zu packen!Der Grund ist einfach: Weil EVERNOTE es kann! Du kannst eigentlich aus jeder anderen App die Daten in Evernote ganz einfach reinbekommen. Es bringt Übersicht, Ruhe und vor allem Gelassenheit. Denn du weißt immer wo du alle deine Aufgaben findest.

    Du kannst auch ein kleines Notizbuch nutzen, in das du alle Aufgaben einträgst. Leider ist hier die Suche wesentlich aufwendiger.

  2. Und der zweite – ganz wichtige – Tipp ist, beim Thema „mehr Zeit für mich“: du sollst diesen Eingangskorb nicht immer wieder den Tag über aufräumen und organisieren. Am besten einmal max. zweimal am Tag zu einer festen Zeit. Denn dann hast du nur einmal den Aufwand und du läufst nicht Gefahr, dass dir immer wieder etwas auffällt: „Oh, stimmt, dass wollte ich ja noch machen!“ – Nein, der Eingangskorb hat nur die Aufgabe, alle losen Enden zu sammeln. Zur weiteren Verarbeitung. Und NICHT zur Bearbeitung!

Also einfach einen Prozess schaffen, dass du nur noch an EINER Stelle suchen und an einer Stelle weiterverarbeiten musst! Spart Zeit und macht weniger „keine Zeit haben“ – Feeling.

Versprochen!


Einfach mal Tante Google fragen. Die wird ja wohl Zeit haben

Ich schlage mich in meinem Job meistens mit Fragestellungen rum, wie z.B. „Warum bringt der Bericht nicht die Zahlen, die er soll?“ – „Warum bekomme ich plötzlich eine Fehlermeldung?“ – usw.

Vom Ehrgeiz gepackt habe ich mich in der Vergangenheit hingesetzt und versucht das Problem selbst zu lösen. Was auch meistens geklappt hat. !Schulterklopf! ?Was stinkt denn hier so? 😉

Allerdings wenn ich dann mal nicht weitergekommen bin, habe ich Tante Google zur Hilfe gerufen. Die scheint ja immer Zeit zu haben!

Egal was du als Suchbegriff eingibst – irgendein Artikel mit einer eventuellen Lösung kommt raus. Was ich leider dann immer wieder feststellen musste: Jemand anderes hatte schon die Lösung gefunden. GRRRRR!

Klar man(n) will meist alles alleine schaffen. „Das kann doch nicht so schwierig sein!“ – „Das kriege ich hin!“ – Ja, meine innere Stimme ist immer sehr optimistisch!

Was mich nur an dem Finden der Lösung bei Google stört: die verschwendete Zeit für das Finden meiner Lösung.

Genau wie bei anderen Herausforderungen des Lebens: Einfach mal mit jemand Unbeteiligtem sprechen. Mehr Menschen stehen vor deinem Problem. Und Sie haben die Lösung deines Problems gefunden.

Kurz zur Klarstellung: es gibt NICHT IMMER eine Abkürzung zur Lösung deines Problems: Frau Google hat auch nicht selten Unrecht. Sie hat nicht zu jedem Problem die Lösung. Die meisten Lösungen muss man sich mühsam erarbeiten. Leider!

Also du sparst Zeit, indem du jemand findest, der die Lösung bereits gefunden hat. BEVOR du losrennst und vielleicht selbst eine findest.

Selber Lösungen finden macht ehrlich gesagt viel mehr Spaß und gibt mehr Selbstvertrauen. Trotzdem denke mal drüber nach, die Zeit zu investieren, anderen deine selbst gefundenen Lösungen zu präsentieren.

Deiner Abteilung, in Foren im Internet oder vielleicht auf deinem Blog. Dann können andere mit deiner Hilfe Zeit sparen?

Dann gibt es da draussen ein bisschen weniger „Ich habe keine Zeit“!


3 einfache Produktivitätssteigerungs Tipps am Computer / Mac – keine Zeit ist eine Ausrede

Ich habe beruflich – zwangsweise – sehr viel mit Computern zu tun. Und genauso wie Peter McKinnon – bin ich der festen Überzeugung, dass man sein Arbeitsgerät wirklich beherrschen sollte. Und nicht umgekehrt.

Allerdings habe ich bei vielen Usern genau das Gefühl!

Und auch beim Rechner ist das Thema Suchen – wie auch bei Google – eine große Zeitverschwendung.

  1. Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich neben einer Person sitze und immer den selben Satz höre: „Wo habe ich denn jetzt die Datei?“ – Jedes Mal einen Cent und ich könnte mich zur Ruhe setzen.Einfacher und schneller mit dem Rechner zu arbeiten, dir die Fähigkeiten des Rechners einfach zu nutze zu machen. Das ist einfach wichtig, um mehr Zeit zu haben. Fast jeder User legt die aktuell benötigten Dateien auf dem Desktop ab. Das macht er mit jeder wichtigen Datei. Aber blöderweise räumt er den Desktop nie wieder auf. Du verstehst auf was ich hinaus will? Ja, da sind alle Dateien seines beruflichen Lebens auf dem Desktop zusammen und feiern Party. Versuch da mal etwas schnell und einfach zu finden. „Ich habe doch keine Zeit“! – Klar du bist ja immer Dateien auf deinem Desktop am Suchen. Also Produktivitätssteigerung: Räum entweder einmal in der Woche ODER BESSER einmal am Tag deinen Desktop auf. Welche Dateien brauchst du noch und welche können archiviert werden?Regel: Lieber zu viel archiviert wie unnötig Suchen!
  2. der wohl größte Zeitverschwender im Büroalltag? Was denkst du?Richtig! KEIN BACKUP. Ich sitze wieder neben meinem User – Er / Sie hat sich durch Öffnen eines Anhangs einer Mail leider einen Virus auf den Rechner gezogen. Im Sinne der Datensicherheit ist es in Unternehmen gängige Praxis, dass der Rechner sofort komplett gelöscht wird. Und leider ist in dieser Situation auch kein Backup mehr drin! Sprich all deine schön gesammelten Dateien auf dem Desktop? – Richtig! WEG!
    Das Wiederherstellen all dieser Dateien ist enorm zeitaufwendig.
    „Ich habe keine Zeit!“Stimmt du bist mit Datenwiederherstellung beschäftigt. Deshalb die wichtigsten Dateien regelmäßig irgendwohin sichern. WICHTIG: aus eben genanntem Grund – Virenbefall! – das Sicherungslaufwerk nicht ständig am Rechner hängen lassen!Wenn du dabei Hilfe benötigst wende dich vertrauensvoll an deine IT. Normalerweise habe die für so etwas einen Prozess. Einfach mal fragen! Kostet dich nur ein wenig Zeit gegenüber der Datenwiederherstellung, oder?
    Keine Hilfe gefunden? – du kannst dich über die ( todo: Link einbauen ) Kommentare – an mich wenden. Ich schaue was ich für dich tun kann.
  3. Aber nochmal zurück zur Suche am Rechner. Wenn ich neben meinem User sitze und ihm dabei zuschaue, wie er Dateien sucht…Da frage ich mich, ob die sehr umfangreichen Ordnerarchive überall so Sinn machen?„Ich habe keine Zeit – ich suche mir Arbeit!“ – Da wird wild in riesigen Verzeichnisstrukturen rumgesucht. Dort gesucht – hier geklickt – und doch wieder zurück. „Wo ist denn die Datei jetzt abgelegt? Dauert nur noch einen Moment!“ – „Okay dann geh ich mir mal ’nen Kaffee holen!“Und selbst wenn der User weiß wo er hin will – dauert es gefühlt eine Ewigkeit bis der User seine gewünschte Datei im direkten Ordner – Zugriff hat.Um die Zeit fürs Suchen besser zu nutzen, habe ich mir im Windows Menü unter meinem Benutzer einen Ordner angelegt. In diesem Ordner lege ich einfach zu allen wichtigen Dateien einen Verknüpfung ab.Erster Riesenvorteil: Du kannst dieser Verknüpfung jeden Namen geben. Du brauchst dir nicht zu merken, welchen eventuell kryptischen Namen die Originaldatei hat. Nein, einfach die Verknüpfung so bezeichnen, wie du Sie am schnellsten wieder findest.Und zweiter Riesenvorteil – Verknüpfungen in einem Ordner am folgendem Platz speichern:

    C:\Users\%Benuter%\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs

    Warum? Ganz einfach, die Windows Suche im Startmenü – Aufruf über die Windowstaste – durchsucht das Startmenü zuerst. Also wenn du mittels Tastenkombination Windowstaste Suchbegriff deine Datei suchst: Zack! Da!

    Und zum Zweiten wird die Datei, bzw. das Suchergebnis im Startmenü dann als Erstes angezeigt.

    Also – zusammenfassend – einmal den Aufwand gemacht für die Dateien, die du am meisten suchst, eine sprechende Verknüpfung zu hinterlegen. Und kannst du in kürzester Zeit mittels Tastenkombination Windowstaste und Suchbegriff + Enter die Datei schnell und unkompliziert finden.„Keine Zeit!“ ist dann kein Argument mehr. Oder?

    Probier es aus, und lass es mich wissen, ob es geholfen hat?


die Zeit, die du hast intensiv nutzen

In einem meiner letzten Artikel über das Thema Positiv Denken habe ich über Gewohnheiten / Rituale geschrieben.

Eine dieser Gewohnheiten ist, zu versuchen – niemals mit leeren Händen – die Treppe hoch oder runter zu laufen. Seitdem ich das mache, habe ich das Gefühl die Zeit intensiver zu nutzen, vielleicht sogar bewusster wahrzunehmen. Es hört sich blöd an, aber dadurch, dass ich ganz kurz innehalte an der Treppe und mich kurz umschaue, ob ich etwas mit hoch holen kann. Da mache ich mir diesen Moment auch intensiver bewusst.

Ich möchte nicht mehr das Gefühl haben, keine Zeit für mich zu haben. Darüber hinaus möchte ich aber die Zeit generell – z.B. mit meiner Familie auch intensiver nutzen. Ein wirklich geiler Tipp kam da von Tim Ferriss – genauer gesagt aus seinem Podcast: „Episode 9: The 9 Habits to Stop Now — The Not-To-Do List„. Der Tipp ist mal wieder mal so genial wie einfach.

Wenn ich am Wochenende zum Beispiel mit meiner Frau essen gehe, lasse ich bewusst das Handy Zuhause.

Wenn ich mit meinem Sohn mit Croozer oder Fahrrad unterwegs bin – lasse ich das Handy Zuhause.

Und ich muss gestehen es fällt mir relativ leicht. Ich meine vor 20 Jahren, ging das auch! Da hatte ich meinen Desktop PC Zuhause. Wenn ich da unterwegs war gab es kein Internet. Da gab es nette Gespräche, Bier und Dartspielen. Du musst doch nicht immer und überall erreichbar sein?

WAS WIRD SCHLIMMSTENFALLS PASSIEREN, WENN DICH JEMAND NICHT ERREICHT? Du rufst zurück!

Also Zeit intensiver genießen und dafür weniger „KEINE ZEIT“ – Gefühl. Probier es aus!


Pünktlich einschlafen – entspannter Morgen Freedom

Und nach allen Routinen, Aufgaben und to Do Listen durcharbeiten – geht mein Tag zu Ende. Und du wirst es bereits erraten. Abends gibt es in Freedom eine Session „Abendroutine“. Die verhindert, dass ich mich auf dem Weg ins Traumland noch irgendwo im Internet verirre.

Und ganz ehrlich – seit ich Freedom morgens und abends mit den Sessions nutze, habe ich mit pünktlichem Aufstehen und Abspulen meiner Morgenroutine keine Probleme mehr.

Und auch generell, wie zum Beispiel jetzt, wenn ich morgens einen Artikel schreibe. Da gibt es keine Ablenkung, durch WhatsApp, Mail oder Facebook.

Ich kann mich ganz aufs Schreiben konzentrieren. Und ehrlich gesagt, seit ich die Benachrichtigung über das Ende der Session auf meinem Mac ausgeschaltet habe, merke ich gar nicht, dass ich wieder online bin. 😉

Super befreiendes Gefühl. Probier es aus ich kann es dir nur empfehlen.


 

Zusammenfassung

Ich hoffe ich konnte dir in diesem Artikel einige Möglichkeiten aufzeigen, Wieder mehr Zeit für dich zu haben.

Wenn du das Gefühl hast, dass du zu wenig Zeit sparst. Hier mal ein kleines Rechenbeispiel: 1 Minute am Tag bedeutet in 10 Jahren 61 Stunden = das sind fast 3 Tage?

Noch eine kleine Bitte zum Schluß

Irgendwas passt dir nicht an diesem Artikel? Du hast noch weiteren Input zu dem Thema oder du möchtest einfach nur mit mir drüber diskutieren? Dann hinterlass einen Kommentar oder du nutzt das Kontaktformular. Feel free!

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn doch einfach mit Hilfe der links aufgeführten Buttons mit deinen Followern. Würde ich mich echt freuen!

Schöne, produktive und vor allem stressfreie Woche wünsche ich dir.

Und denk dran:

DU BIST EIN GESCHENK!

 

Bild: Photo by Ben White on Unsplash


weitere interessante Weblinks:

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by Matthias

bin 37 Jahre alt - Vater eines 3 Jährigen, der mich und meine Frau ziemlich auf Trab hält - deswegen muss meine Selbstmanagement Methode in Evernote einfach funktionieren. Außerdem könnt ihr mich auf Twitter und Google+ und Facebook gerne folgen. Kleine Kaffeespende an den Autor? Danke schön!

3 thoughts on “keine Zeit für mich – 5 einfach Tipps das zu ändern

  1. Babsi says:

    Ein sehr wertvoller Blogeintrag. Wie Recht du mit den einzelnen Punkten hast! In der heutigen Zeit vergisst man ganz, wie wichtig es ist, zwischendurch auch einfach mal abzuschalten. Dabei vergisst man auch, dass der eigene Körper der Tempel der Seele ist. Und ist die ausgelaugt, geht gar nichts mehr… 🙁

    • Matthias says:

      Hallo Babsi,

      auf jeden Fall. Leider merkt man das mit dem „gar nichts mehr gehen“ erst meist viel zu spät!

      Erfolgreiche Woche wünsche ich dir.

      Gruß
      Matthias

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