10 Vorteile – warum die Dienstreise mit dem Zug für Berufspendler entspannter und produktiver ist

Dienstreise Auto oder Zug

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„Dienstreise? Zugfahrt? Produktivität? – Interessiert mich nicht! Ich fahre nicht mit dem Zug! Ist mir zu stressig!“

Damit wäre die Frage „Dienstreise Auto oder Zug?“ – leider! – schnell geklärt.

Vor knapp 5 Jahren habe ich das genau so gesagt; bin in mein Auto gestiegen und losgefahren!


Sorry! Noch eine kleine Sache vorab – ich möchte für die Speedreader die Aufmerksamkeit auf das etwas weiter unten abgebildete Inhaltsverzeichnis – genauer unten rechts – lenken. Einfach mal kurz auf „anzeigen“ klicken. Und du siehst alle Zwischenüberschriften des Artikels. Picke dir einfach das raus was dir gefällt und lasse den Rest da. „Produktivtät steigern?“ – So einfach geht das!


 
Im Folgenden mal 10 Gründe, warum ich das heute – als externer Berater / Inhousconsultant – bei langen Strecken, nicht mehr mache. Sprich:

Warum Zugfahren? – Auto ist doch viel bequemer!


Grund 1: produktiv Arbeiten beim Kunden am Reisetag

Wie gesagt, auch ich habe lange so gedacht. Leider – muss ich heute sagen – habe ich fast 5 Jahre fürs Umdenken gebraucht. Hauptargument – für die Bahn – ist für mich einfach, dass ich dann direkt vor Ort beim Kunden loslegen kann – arbeitstechnisch meine ich.

Vorausgesetzt man ist mit der Bahn gefahren. Nach 6 – 7 Stunden Zugfahrt ist man einfach noch in der Lage beim Kunden etwas zu arbeiten.

Es kommt bei mir nicht selten vor – auf der Dienstreise nach Bremen – dass ich morgens um 5 Uhr starte und dann kurz nach der Mittagspause ankomme. Wenn du die Fahrt mit dem Auto absolviert hast, bist du nicht mehr wirklich aufnahmefähig, geschweige denn mental wirklich leistungsfähig.

Und damit hat sich deine Produktivität – über den ganzen Tag gesehen – drastisch reduziert, oder?


Grund 2: der Zug ist günstiger als das Auto

Glaubst du nicht?

Also, wenn du alle Punkte beim Auto zusammenrechnest – Benzin, Verschleiß vom Auto, den Parkplatz am Zielort und ganz wichtig, die unproduktive Zeit – da kommt unter Strich ganz schön was zusammen an Kosten.

Da kommt eine Bahnfahrt mit Bahncard meist locker ran. – Gut richtiger Einwurf: die Bahncard kostet auch Geld. Durch regelmäßige Fahrten thesauriert sich aber Selbige sehr schnell!

Wenn ihr übrigens beim Bahnfahren richtig Geld sparen wollt, dann will ich dir das Buch von Thorsten Maue „Günstig Bahn fahren: So spart man richtig Geld beim Bahnfahren“ wärmstens empfehlen.

In diesem Buch findest du tolle Tipps, wie man beim Bahnfahren echt Geld sparen kann! Beispiel gefällig? Wenn du deine Fahrkarte bei einer ausländischen Bahngesellschaft holst – kannst du bis zu 80% sparen. Interessant oder? Einfach lesen – ihr werdet es nicht bereuen – Versprochen! An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Thorsten Maue! Tolles Buch!


deutsche Bahn Fenster


Grund 3: Parkplatzsuche bei der Dienstreise

Apropo Parkplatzsuche – mal abgesehen vom Preis, kann die Suche nach einem Stellplatz fürs Auto auch ganz schön nerven. Zum Beispiel bin ich früher immer mit dem Auto nach Frankfurt gefahren, um von dort zum Kunden zu fliegen. Zuerst mal der Preis fürs Parken – hola! – und dann musste ich locker nochmal 10 – 30 Minuten rechnen, um vom Parkplatz zum Gate zu gelangen.

Mit der Bahn komme ich bequem direkt im Terminal des Flughafens an. Dadurch natürlich schon die Zeit des Transfers – von Zuhause nach Frankfurt – gespart.

Darüberhinaus habe ich mir dann – zusätzlich – das Geld und den Zeitverlust der Suche für den Parkplatz gespart.

Das Einzige, was es jetzt noch zu optimieren gibt, ist das Abgeben des Koffers am Gate. Aber mittels Online Check-In ist das dann auch schnell erledigt.

Und dort in Frankfurt sind – meistens – freie Parkplätze im Parkhaus. Nicht selten kam ich beim Kunden – nach langer Autofahrt – pünktlich an, aber musste dann ewig nach einem Parkplatz suchen. Auch schon mal erlebt?

Alles in Allem Für mich total entspannt mit der Bahn – gegenüber dem Auto.


Grund 4: CO2 Belastung Bahn umweltfreundlichstes Verkehrsmittel auf Langstrecke

Heute – als Vater – habe ich angefangen über die Zukunft nachzudenken: „Was kommt nach mir? Was wird aus meinen Kindern? Was hinterlasse ich Ihnen?“ – Und auch hier ein klares Argument für die Bahn – Sie ist im Moment für Langstrecke einfach das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Punkt!


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Grund 5: Produktivität steigern – im mobilen Büro – bequemer und besser arbeiten als im Auto

Ich habe jetzt die ganze Zeit nur über den Geld- und Zeitgewinn bei der Bahn gesprochen.

Du gibst mir Recht, oder? Während der Fahrt mit dem Auto kannst du doch relativ schlecht arbeiten. Ja gut – Telefonkonferenzen kann man führen. Aber durch die doch andauernd abreißende Verbindung ist das auch nicht gerade entspanntes, geschweige denn, produktives Arbeiten.

Gut – zugegeben – die Telefonverbindung reißt auch andauernd in der Bahn ab. Allerdings kannst du die gesamte Zugfahrt über bequem an einem Tisch sitzen und somit meines Erachtens nach besser arbeiten, oder? Klarer Punkt für die Bahn.

Und wenn du beim Reservieren auf einen Platz am Tisch bzw. Fenster achtest, dann kannst du ganz bequem dein mobiles Büro aufschlagen und die Zeit als Arbeitszeit verbringen.

Und ehrlich gesagt, selbst wenn man keinen Tisch vor sich hat: die kleinen Tischen, die an der Rückenlehne eines jeden Sitzes befestigt sind, reichen auch um mit einem Laptop bequem arbeiten zu können.

Ich möchte hier noch schnell zwei Tipps loswerden, die in meinen Augen keinen großen Einsatz deinerseits brauchen, aber einen riesigen Impact auf die Bahnreise haben:

USB Stromstecker für 2

Leider ist zwischen zwei Sitzen in der Bahn immer nur eine Steckdose. Im heutigen Zeitalter von Unmengen an benötigtem Strom, kann das mit zwei Handys mit 2 Netzteilen zu einem Grund für einen Krieg werden. Um das zu verhindern, besitze ich folgenden USB Stromstecker für 2 USB Anschlüssen, um – korrekt – zwei technische Gadgets. Somit ist allen geholfen und der bevorstehende Krieg abgewendet.

Kopp 473101022 Skross Euro USB-Ladeadapter
  • schnelle Aufladung (max. 1.300mA); gleichzeitig zwei USB-Geräte
  • ideal zur Aufladung von iPad und iPhone und andere USB Geräte

DB Navigator App

Früher war Bahnreisen planen eine echte Herausforderung. Entweder man hatte so einen kleinen Plan in der Tasche, oder rannte direkt nach dem Ausstieg direkt zur nächsten Fahrplantafel, um zu sehen wann der nächste Zug in meine Richtung fährt. In der heutigen Zeit von Apps hat die Rennerei – GOTT SEI DANK – ein Ende. Und das andauernde Nachjustieren des Fahrplans, wenn ein Zug verpasst wurde, auch. Die DB Navigator App hat meiner Meinung nach, das Thema Zugreisen komplett auf den Kopf gestellt. Sprich, man kann damit wie bei der Bahn.de – Homepage – Abreiseort und Zielort eingeben und bekommt die Strecke angezeigt. Kann dann dazu passend sofort die Fahrkarten kaufen.
Was ich darüber hinaus aber viel wichtiger finde, ist:

  • man kann über die App ganz einfach die Fahrt – vorherige Planung – verfolgen. Und selbst, wenn mal eine Zugverbindung nicht klappt – kannst du auf der App einfach nachschauen, was sind die Alternativen. Somit habe ich bis dato – bis auf eine Fahrt – noch nie mehr als 30 Minuten Verspätung gehabt. Und sind wir mal ehrlich – mit dem Auto habe ich bei jeder langen Strecke im Stau gestanden, sprich mich auch verspätet.

  • Wichtiger als Planung und Verfolgung der Fahrt – finde ich bei der App die Tatsache, dass man kurzfristig – auf den letzten Drücker – auch „nur“ eine Platzreservierung für die nächste Zugverbindung erwerben kann. Sprich du stehst am Bahngleis und siehst, dass es ganz schön viele Fahrgäste gibt – zack noch schnell eine Platzreservierung gekauft und entspannt einsteigen. Einfach genial!

Also für die nächste Dienstreise mit dem Zug ein absolutes Muss. Und das allerbeste, die App ist – natürlich – kostenlos:


DB Navigator
DB Navigator
Entwickler: Deutsche Bahn
Preis: Kostenlos
DB Navigator
DB Navigator
Entwickler: Deutsche Bahn
Preis: Kostenlos

Grund 6: WLan im ICE

Zugegeben! Nicht immer ist es möglich auf allen Strecken. Aber ich versuche – mit Sicht auf eventuelles Arbeiten – möglichst einen ICE auf meiner Dienstreise zu erwischen.

Mit WLAN ist das Arbeiten dann eine schöne Sache! Einfach und unkompliziert mit der Welt des Internets verbunden und dem Arbeiten steht nichts mehr im Weg.
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Und klar bevor hier noch jemand brüllt – „WLAN fällt immer aus!“ – natürlich immer dann, wenn man es braucht! Murphys Gesetz – Also vor der Bahnfahrt – immer! – kurz überlegen: „Was brauche ich an Dokumenten zum Arbeiten?“ Und diese dann einfach vorher offline verfügbar machen! Fertig! Ging früher, geht heute noch besser!

Exkurs: SMS Telekom Anmeldung Hotspot der Telekom

Ich weiß wie gesagt, dass das Thema Zug und Internet nicht so konstant ist wie Zuhause. Darüber hinaus haben aber die Telekom Kunden – mit MagentaMobil Vertrag – die Möglichkeit sich an sogenannten „Hotspots der Telekom“ kostenlos – an den meisten deutschen Bahnhöfen verfügbar – anzumelden mittels einer SMS – Nummer 9526 -> „OPEN“ – Ich habe da mal rechts etwas vorbereitet.


Grund 7: Laustärke im Zug

Ich gebe zu – bei manchen Strecken, wenn sehr viele Menschen im Zug sind, kann es schon sehr laut werden. Und klar, wenn man konzentriert arbeiten will – der Fahrgast gegenüber gerade mit einem Arbeitskollegen telefoniert, kann das ganz schön störend sein. Aus diesem Grund habe ich mir die folgenden Kopfhörer gekauft – hatte ich schon in dem Artikel: „5 einfache Tipps wie du Produktivität steigern zum Ritual machst“ drin. Endlich Ruhe! Kann die Teile echt nur empfehlen.

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Wenn dir der Preis zu hoch ist, dann schau dir mal die Vorjahres Modelle ohne Bluetooth an. Die bekommst du glatt schon für die Hälfte. Die Ruhe unterwegs sollte dir das echt wert sein!


Grund 8: Toilettenpause

Gut – ich muss jetzt hier mal leider ein Geständnis machen. Mit zunehmendem Alter – !klar DU bist davon nicht betroffen! – wird das Thema Toilette leider immer problematischer! Früher – drei Liter Kaffee – abends nach 8 Stunden – kurz vorm zu Bett gehen – einmal Toilette. FERTIG!

Heute … FRAG NICHT!

Auf jeden Fall – im Zug musst du nicht rausfahren an eine Raststätte – Parkplatz suchen – AUSSTEIGEN aus dem Fahrzeug – Kleingeld suchen / an der Kasse wechseln – Toilette aufsuchen – zurück zum Auto und weiterfahren.

Nein, im Zug – Aufstehen – Toilette – zurückkommen hinsetzen – FERTIG!


Grund 9: Fahrtenbuch – Reisekostenabrechnung

Ich weiß nicht, vielleicht bin ich auch der Einzige? Aber nervt dich das ständig Ausfüllen von Fahrtbüchern nicht auch auf!

Kilometer berechnen, „Wo war ich?“, „Wieviele Kilometer habe ich gebraucht?“, „Mit wem habe ich gesprochen?“, usw. Einfach nur nervig und dann das Ganze zum Teil dann wieder, wenn du die Reisekostenabrechnung machst.

Hast du dir bei der Reise mit der Bahn einfach gespart!


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Grund 10: Dienstreise Arbeitszeit – Fahrtzeit Arbeitszeit

Früher als externer Consultant, habe ich mit der Bahn auch einige fakturierte Stunden gesammelt, ohne dass ich beim Kunden saß, die ich ihm in Rechnung stellen konnte. Somit habe ich während der Zugfahrt – im Gegensatz zur Autofahrt – sogar noch Geld verdient. Sprich Fahrtzeit war somit Arbeitszeit.

„ externe Berater rechnen nicht in Arbeitszeit, externe Berater rechnen in fakturierten Stunden „

Und auch mein aktueller Arbeitgeber rechnet mir diese Zeit als Arbeitszeit an – vorausgesetzt natürlich ich arbeite. Diese Zeit kann ich dann zu einem späteren Zeit einfach abfeiern.

Also habe ich hier auch nichts verloren. Wie ist das bei dir in der Firma mit dem Thema Reisezeit – Arbeitszeit?

Um nochmal kurz auf das Thema Reisezeit – Arbeitszeit zurückzukommen. Scheint laut dem Artikel „Dienstreise: Ist Reisezeit gleich Arbeitszeit?“ in der Karrierebibel gar nicht so einfach definierbar zu sein.

Wenn man aber in der Zeit etwas Produktives für die Firma macht, ist es relativ schwer es nicht als Arbeitszeit zu sehen. Und als Selbstständiger ist es bei einer Zugfahrt viel leichter zu argumentieren, dass man etwas gearbeitet hat und dafür jetzt dem Kunden noch einmal Zeit in Rechnung stellt.


Fazit – Dienstreise Auto oder Zug – Probier es doch mal aus?

Also das waren Sie – meine 10 Gründe warum ich mittlerweile meine Dienstreisen lieber mit dem Zug als dem Auto erledige.

Und last but not least bist du jetzt dran: Bahn.de aufrufen – den Ziel- und Abfahrtsort eingeben – fast genauso wie bei Google Maps. Bei der Bahnreise muss man nur zusätzlich noch die Abfahrts- oder Ankunftszeit eingeben. Und dann einfach Mal schauen was der Computer so rauswirft.

Ach so und wegen dem Preis: frag Mal bei deinem Unternehmen nach ’ner Bahncard. Bei meinen letzten 3 Arbeitgebern konnte ich die Businessversion der Bahncard erstehen.

Wie gesagt – einfach Mal probieren – raus aus der Komfortzone – Was hast du zu verlieren?

Ich würde mich über Feedback von dir zu diesem Artikel ECHT freuen. Ich will lernen noch besser zu schreiben. Lernen dir weiteres Wissen leicht verständlich und natürlich toll geschrieben zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund würde es mir weiterhelfen, wenn du mir sagst, was deiner Meinung nach nicht so gut war?

Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du ihn mit den unten aufgeführten Buttons in den einzelnen Sozialen Medien verlinken könntest. So haben noch mehr Leute da draussen die Chance ihn zu lesen.

Wie immer bei Hinweisen oder Anregungen zum Artikel bitte einfach einen Kommentar hinterlassen oder das Kontaktformular benutzen.

Schöne, erholsame, produktive, digitale und vor allem stressfreie Woche wünsche ich euch noch.

Und denk immer daran:

DU BIST EIN GESCHENK!


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by Matthias

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